Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft besucht „Grüne Woche“

Bundeslandwirtschaftsministerium setzt Digitalisierung als Schwerpunkt




Symbolbild

Klöckner: „Die Internationale Grüne Woche ist zentrales Schaufenster

unserer Ernährungs- und Landwirtschaft.“

 

Zum 84. Mal öffnet die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, die Internationale Grüne Woche 2019, ihre Pforten. Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, führt gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister am 18. Januar den Eröffnungsrundgang an. Partnerland ist in diesem Jahr Finnland, das nördlichste Agrarland der Europäischen Union.

 

Julia Klöckner: „Die Internationale Grüne Woche – die weltweit größte und wichtigste Verbrauchermesse für Ernährung und Landwirtschaft – ist das zentrale Schaufenster der Branche. Das Landwirtschaft, unsere Lebensgrundlage ist, wird hier erlebbar.

 

Zudem bietet die Grüne Woche die Chance, ein realistisches Bild von Landwirtschaft zu vermitteln. Nur dann können auch die Erwartungen der Verbraucher dies sein. Allzu oft herrschen noch romantisierende Bilder vor. Doch die Milchkanne von damals ist der Melkroboter von heute. Gearbeitet wird heute mit Hightech – ob auf dem Acker, im Stall oder Keller. Mit einem neuen Auftritt unserer Halle greift mein Ministerium das auf: Ackerbau, Tierhaltung, Ernährung und Verbraucherschutz – diese, viele weitere Lebensthemen und Veranstaltungen stehen ganz im Zeichen der Digitalisierung. Denn sie ist wesentliches Instrument, um bestehende Zielkonflikte abzuschwächen, um in der Landwirtschaft sowohl so effizient, als auch so ressourcenschonend wie möglich zu arbeiten.

 

Kurzum, die Grüne Woche ist der Ort, an dem wir dazu beitragen können, dass die Landwirtschaft ihrer besonderen Bedeutung noch besser gerecht werden kann. Auf nationaler Ebene durch einen sachlichen Austausch, orientiert an Daten, Zahlen und Fakten, nicht Stimmungen und Bauchgefühl. Nirgendwo kann er so intensiv und dicht gepflegt werden, wie hier. Auf europäischer Ebene, indem wir über die Zukunft der Europäischen Agrarpolitik diskutieren und gemeinsam die Weichen dafür stellen, dieses Erfolgsmodell weiterzuentwickeln. Auf internationaler Ebene mit unserem GFFA, dem Global Forum for Food and Agriculture. Bis zu 70 Ministerkollegen und zahlreiche internationale Organisationen aus der ganzen Welt begrüße ich am kommenden Wochenende in Berlin, um zu beraten, wie die Digitalisierung zur globalen Ernährungssicherung und damit auch Fluchtursachenbekämpfung beitragen kann.“

 

Hintergrund:

Die IGW zählt zu den besucherstärksten Messen Berlins. Auf rund 125.000 qm Hallenfläche, mit 26 Hallenkomplexen und über 1700 Ausstellern aus 65 Ländern präsentiert sich die IGW auch in diesem Jahr wieder auf dem Messegelände Berlin. Sie ist die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau.

Das BMEL zeigt in mehreren Hallen und bei zahlreichen Veranstaltungen gemeinsam mit seinen nachgeordneten Behörden wie etwa dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), dem Bundesinformationszentrum Landwirtschaft, dem Bundeszentrum für Ernährung (BzfE) sowie dem Bundessortenamt (BSA) ein umfangreiches Programm zum Informieren, Mitmachen und Genießen.

Den Eröffnungsrundgang am 18. Januar begleiten unter anderem der finnische Minister für Landwirtschaft und Forsten, Jari Leppä sowie der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied.

 




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